Mondgeküsst

Bleich der Mond und fahl sein Schein,
faszinierend kalte Pracht,
hüllt Finsternis in Silber ein,
lässt schweigen jede Nacht.
Nebelfelder – Dämmerlicht,
unendlich fern und doch so nah,
so such‘ ich denn und finde nicht,
was gestern ich noch sah.
Treibend in der Ewigkeit,
dem Dunkel sacht entgegen,
gebettet in Unendlichkeit,
auf finst’ren Schattenwegen.
Ein kalter Kuss – der zart berührt,
mein längst erfrorenes Herz,
des Todes Hand die sanft mich führt,
zu Welten ohne Schmerz

Verletzte Seele

Traurigkeit bestimmt mein Sein,
Lachen kann ich mir nur leihen,
Tränen hab ich keine mehr,
füllten schon ein ganzes Meer.

Hass ist es, der mich treibt,
kaum Freude die mir bleibt,
Dunkelheit ist nun mein Freund,
das Leben habe ich versäumt.

Die Hoffnung scheint verloren,
mein Herz ist fast erfroren,
Leben scheint wie eine Pflicht,
auf der Suche nach dem Licht.

Beinahe täglich nur noch Frust,
meiner Seele fehlt die Lust,
lass mich nur noch treiben,
hab nix mehr zu beweisen.

Liebe hab ich nie gefunden,
schlägt einen eh nur Wunden,
alleine sein das ist mein Los,
fühle mich bedeutungslos.

Freunde halten mich noch oben,
ohne Sie wär ich verloren,
immer bereit alles für sie zu geben,
noch nicht soweit mich aufzugeben.

Die Farbe der Freundschaft

Meine Freundschaft ist Liebe, nur ohne Schwingen
Sie braucht nur Vertrauen, um zu gelingen
Deine Freundschaft ist Farbe in meinem Leben
Für die ich so vieles bereit bin zu geben
So hell wie ein Regenbogen aus warmem Licht
So unendlich wertvoll, zerbrich Sie nicht

Gelb ist die Eifersucht, mit ihr fang ich an
Gelb ist der Neid, der alles zerstören kann
Doch Gelb ist auch Fröhlichkeit, so lange vermisst
Gelb ist die Sonne, die du für mich bist
Und auch dein Lächeln in dunklen Stunden
Das so viel Kraft gibt, wenn die Seele zerschunden
Der Klang deiner Stimme in meinen Ohren
Wenn ich schon allen Mut hab verloren

Blau ist der Ozean, ein Meer voller Tränen
Für die ich mich niemals bei dir musste schämen
Blau ist die Treue, das Zueinanderstehen
Auch einen bitteren Weg miteinander zu gehen
All die Stolpersteine zu überwinden
Und immer wieder zueinander zu finden
Sich öffnen zu können mit Fehlern und Schwächen
Nicht lügen zu müssen und auch nichts versprechen

Rot ist die Liebe, die einander verbindet
Rot ist die Nähe, die man sich gibt und auch findet
Rot ist deine Wärme an eiskalten Tagen
Zwei offene Arme, die nicht erst lang fragen
Die immer da sind, die trösten und halten
Die auffangen, wärmen und niemals erkalten
Wenn die Welt um dich will einfach verblassen
Ein Freund wird dich trotz alledem nie verlassen

Grün ist die Hoffnung, die wir noch verspüren
Einander nie aus den Augen zu verlieren
Grün sind die Ruhe, die Kraft und der Glauben
Wenn wir es nicht wollen, wird niemand sie rauben
Auch wenn’s manchmal weh tut und Wunden schlägt
Von denen man glaubt, dass man sie nicht erträgt
Der Schmerz kann der Preis sein, doch er ist es wert
Für all das Schöne, das einem Freund widerfährt

Die Farben der Freundschaft, so rein und so klar
So zerbrechlich und kostbar und doch so wahr
Wie ein Regenbogen aus Farbe und Licht
Was auch immer geschieht, vergiss sie nicht!

Wenn …

Wenn die Welt wie ein Traum erscheint,
wenn man lacht und nicht mehr weint
wenn trotz Regen Sonne scheint,
sich mal wieder alles reimt.
Wenn das Paradies auf Erden ist,
wenn das Glück ist ohne Frist,
wenn die Kraft dir endlos ist,
nur die wahre Größe misst.
Vergessen ist das ganze Leid,
alles mehr als nur gescheit,
nicht ganz da und doch bereit,
dann strahlt das Herz vor Fröhlichkeit.

Ein Lächeln …

Ein Lächeln ist die kürzeste Entfernung zwischen Menschen.
Es kostet nichts und bringt soviel ein.
Es bereichert den Empfänger, ohne den Geber ärmer zu machen.
Es ist kurz wie ein Blitz, aber die Erinnerung daran ist oft unvergänglich.
Keiner ist so reich, dass er darauf verzichten könnte.
Keiner ist so arm, dass er es sich nicht leisten könnte.
Es bringt Glück ins Heim, ist das Kennzeichen der Freundschaft.
Es bedeutet für den Müden Erholung,
für den Mutlosen Ermunterung,
für den Traurigen Aufheiterung
und ist das beste Mittel gegen Ärger.
Man kann es weder kaufen, noch erbitten, noch leihen oder stehlen,
denn es bekommt erst dann Wert, wenn es verschenkt wird.
Denn niemand braucht so bitternötig ein Lächeln, wie derjenige,
der für andere keines mehr übrig hat.

Mein Leben

Mein Leben
Wenn es dich nicht gäbe, wäre vieles anders.
Ich wäre nicht so fröhlich.
Ich wäre nicht so mutig.
Ich wäre nicht so hoffnungsvoll
Wenn es dich nicht gäbe, wäre vieles anders.
Die Sonne wäre nicht so hell.
Der Mond wäre nicht so nah.
Der Himmel wäre nicht so blau.
Wenn es dich nicht gäbe, wäre vieles anders.
Mein leben wäre nicht so bunt.
Mein leben wäre nicht so grell.
Mein leben wäre einfach nicht mein Leben.

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