Mondgeküsst

Bleich der Mond und fahl sein Schein,
faszinierend kalte Pracht,
hüllt Finsternis in Silber ein,
lässt schweigen jede Nacht.
Nebelfelder – Dämmerlicht,
unendlich fern und doch so nah,
so such‘ ich denn und finde nicht,
was gestern ich noch sah.
Treibend in der Ewigkeit,
dem Dunkel sacht entgegen,
gebettet in Unendlichkeit,
auf finst’ren Schattenwegen.
Ein kalter Kuss – der zart berührt,
mein längst erfrorenes Herz,
des Todes Hand die sanft mich führt,
zu Welten ohne Schmerz

Lass mich weinen

Lass mich weinen heute Nacht
Gib heut nicht mehr auf mich Acht
Wenn ich mir wieder Schmerz bereite
Dann richte deinen Blick beiseite
Lass mich weinen heute Nacht
Und hüte die Erinn’rung sacht
An uns’re wunderschönen Stunden
Und nicht an meine tiefen Wunden
Lass mich weinen heute Nacht
Weil nur noch das mich glücklich macht
Sieh nicht mehr zu mir herüber
Denn mein Blick wird immer trüber
Lass mich weinen heute Nacht
Nur der Tod hält jetzt noch Wacht
Über meine schwache Seele
Lass heut zu, dass ich mich quäle
Lass mich weinen heute Nacht
Hörst du, wie die Hoffnung lacht?
Ich kann nie wieder zu dir finden
Drum werd ich heute Nacht entschwinden
Jede Nacht hör ich dein Schrein
Jede Nacht bleib ich allein
Verfluch die Welt in die ich geboren
Hab ewig Treue dir geschworen
Ich weiß es ist schon lange her
Doch Tränen trocknen niemals mehr

Verletzte Seele

Traurigkeit bestimmt mein Sein,
Lachen kann ich mir nur leihen,
Tränen hab ich keine mehr,
füllten schon ein ganzes Meer.

Hass ist es, der mich treibt,
kaum Freude die mir bleibt,
Dunkelheit ist nun mein Freund,
das Leben habe ich versäumt.

Die Hoffnung scheint verloren,
mein Herz ist fast erfroren,
Leben scheint wie eine Pflicht,
auf der Suche nach dem Licht.

Beinahe täglich nur noch Frust,
meiner Seele fehlt die Lust,
lass mich nur noch treiben,
hab nix mehr zu beweisen.

Liebe hab ich nie gefunden,
schlägt einen eh nur Wunden,
alleine sein das ist mein Los,
fühle mich bedeutungslos.

Freunde halten mich noch oben,
ohne Sie wär ich verloren,
immer bereit alles für sie zu geben,
noch nicht soweit mich aufzugeben.

Die Farbe der Freundschaft

Meine Freundschaft ist Liebe, nur ohne Schwingen
Sie braucht nur Vertrauen, um zu gelingen
Deine Freundschaft ist Farbe in meinem Leben
Für die ich so vieles bereit bin zu geben
So hell wie ein Regenbogen aus warmem Licht
So unendlich wertvoll, zerbrich Sie nicht

Gelb ist die Eifersucht, mit ihr fang ich an
Gelb ist der Neid, der alles zerstören kann
Doch Gelb ist auch Fröhlichkeit, so lange vermisst
Gelb ist die Sonne, die du für mich bist
Und auch dein Lächeln in dunklen Stunden
Das so viel Kraft gibt, wenn die Seele zerschunden
Der Klang deiner Stimme in meinen Ohren
Wenn ich schon allen Mut hab verloren

Blau ist der Ozean, ein Meer voller Tränen
Für die ich mich niemals bei dir musste schämen
Blau ist die Treue, das Zueinanderstehen
Auch einen bitteren Weg miteinander zu gehen
All die Stolpersteine zu überwinden
Und immer wieder zueinander zu finden
Sich öffnen zu können mit Fehlern und Schwächen
Nicht lügen zu müssen und auch nichts versprechen

Rot ist die Liebe, die einander verbindet
Rot ist die Nähe, die man sich gibt und auch findet
Rot ist deine Wärme an eiskalten Tagen
Zwei offene Arme, die nicht erst lang fragen
Die immer da sind, die trösten und halten
Die auffangen, wärmen und niemals erkalten
Wenn die Welt um dich will einfach verblassen
Ein Freund wird dich trotz alledem nie verlassen

Grün ist die Hoffnung, die wir noch verspüren
Einander nie aus den Augen zu verlieren
Grün sind die Ruhe, die Kraft und der Glauben
Wenn wir es nicht wollen, wird niemand sie rauben
Auch wenn’s manchmal weh tut und Wunden schlägt
Von denen man glaubt, dass man sie nicht erträgt
Der Schmerz kann der Preis sein, doch er ist es wert
Für all das Schöne, das einem Freund widerfährt

Die Farben der Freundschaft, so rein und so klar
So zerbrechlich und kostbar und doch so wahr
Wie ein Regenbogen aus Farbe und Licht
Was auch immer geschieht, vergiss sie nicht!

Wenn …

Wenn die Welt wie ein Traum erscheint,
wenn man lacht und nicht mehr weint
wenn trotz Regen Sonne scheint,
sich mal wieder alles reimt.
Wenn das Paradies auf Erden ist,
wenn das Glück ist ohne Frist,
wenn die Kraft dir endlos ist,
nur die wahre Größe misst.
Vergessen ist das ganze Leid,
alles mehr als nur gescheit,
nicht ganz da und doch bereit,
dann strahlt das Herz vor Fröhlichkeit.

Das ist Liebe..

Körper aneinander schmiegen,
stundenlang zusammen liegen,
streicheln, sich viel Liebe schenken,
einfach machen – nur nicht denken.
Sich verschmelzen ohne Fragen,
sich die Lust in Worten sagen,
sich total für dich vergessen,
und aus einem Teller essen.
Streiten, trösten, sich auch fetzen,
aber nie das Herz tief drin verletzen,
schlafen, träumen und verweilen,
und sich eine Decke teilen.
Auch mal richtig stressig sein,
auch mal ,Ja‘ statt immer ‚Nein‘,
auch in richtig schlechten Zeiten,
immer Zuversicht verbreiten.
Das ist Liebe ohne Lügen,
ohne Schmerzen und Betrügen,
ohne jeden Satz mit ,Ich‘.
Darum Liebling LIEB ICH DICH!

Spuren der Zeit

Es versank im Nebel die Spur der Zeit
in meinem Herzen fällt ewiger Schnee
meine Räume leer – so endlos weit
es gibt kein Ziel das ich noch seh‘
Es bewegt ein Sturm den Tränensee
einsam gelegen und verlassen im Tale
Gedanken an dich tun immer noch weh
vergebens der Kampf so viele Male
Die Sonne strahlt in mein Gesicht
ihr helles Licht ich kann es sehen
doch spür‘ ich ihre Wärme nicht
nur kalte Winde leise wehen
Der Regen spült meine Tränen fort
wandle nun auf Schattenwegen
ruhelos von Ort zu Ort
meiner Nacht entgegen

Nachtschatten

Die Nacht zeichnet Schatten über mich
Mein Gesicht verdunkelt sich
um deinetwegen, der du da bist
und mich um meine Hüften fasst und herumwirbelst zur Musik
Die Nacht im Geflacker des Lichts ist laut
Die Stimmen in meinem Kopf verstummen
ich werfe die Vorsätze über Bord
du hauchst neue Beschwörungen in mein Ohr
Die Nacht wirft Schatten auf uns beide
unsere Berührungen sind gleichsam geträumt
wie das Streifen des Lichts der Abenddämmerung
Die Schatten der Nacht sind aufregend
als wäre das Leben dieser Nacht schattiert
von wunderschön bis gefährlich- Glück
Du bist der Schatten, der bleibt
bis zum Sonnenaufgang und dann nie mehr

 

 

 

 

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