Mondgeküsst

Bleich der Mond und fahl sein Schein,
faszinierend kalte Pracht,
hüllt Finsternis in Silber ein,
lässt schweigen jede Nacht.
Nebelfelder – Dämmerlicht,
unendlich fern und doch so nah,
so such‘ ich denn und finde nicht,
was gestern ich noch sah.
Treibend in der Ewigkeit,
dem Dunkel sacht entgegen,
gebettet in Unendlichkeit,
auf finst’ren Schattenwegen.
Ein kalter Kuss – der zart berührt,
mein längst erfrorenes Herz,
des Todes Hand die sanft mich führt,
zu Welten ohne Schmerz

Nachtschatten

Die Nacht zeichnet Schatten über mich
Mein Gesicht verdunkelt sich
um deinetwegen, der du da bist
und mich um meine Hüften fasst und herumwirbelst zur Musik
Die Nacht im Geflacker des Lichts ist laut
Die Stimmen in meinem Kopf verstummen
ich werfe die Vorsätze über Bord
du hauchst neue Beschwörungen in mein Ohr
Die Nacht wirft Schatten auf uns beide
unsere Berührungen sind gleichsam geträumt
wie das Streifen des Lichts der Abenddämmerung
Die Schatten der Nacht sind aufregend
als wäre das Leben dieser Nacht schattiert
von wunderschön bis gefährlich- Glück
Du bist der Schatten, der bleibt
bis zum Sonnenaufgang und dann nie mehr

 

 

 

 

Atem der Nacht

wenn der Atem der Nacht
Dir sanft und leise
meine Sehnsucht
ins Ohr flüstert
ist mein Herz
auf der Reise zu Dir
sucht tausend Wege
um Dich zu sehen
um Dir zu sagen
ich bin da
Du wirst
mich spüren
ganz sanft
schleich ich mich
Dich hinein
und es wird soviel mehr sein
als nur ein Gefühl
zwei Herzen
die heute Nacht
zum Himmel fliegen
totaler Großalarm
der Gefühle
tief in uns
die Nacht bekommt
ihren Glanz
und morgen früh
wenn wir wieder
erwachen
will ich noch immer
in Deinen Armen sein
es gibt keine Fragen
nur sanfte Stille
und die goldene Spur
von Sternentau
auf unserer Haut

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